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Hypnose kann man auch als Pforte zu unserem Unbewussten bezeichnen. In einem ganz entspannten Wachzustand können wir sie durchschreiten und mit ihrer Hilfe an verborgene Ressourcen und Fähigkeiten gelangen. Dabei behält der Patient die völlige Kontrolle über seinen eigenen Willen und seine ethisch- moralischen Grundsätze. Anders als der Showhypnose bleibt der Patient Herr seiner selbst.

 

Hypnose kann auf vielen Gebieten hilfreich eingesetzt werden, zum Beispiel bei:

 

  • Selbstwert- und Selbstbewusstseinsproblematik
  • Antriebsschwäche
  • Lampenfieber und anderen Stresssituationen
  • Versagensängste und andere angstbesetzte Situationen, Tätigkeiten, Dinge oder Orte
  • Raucherentwöhnung (Voraussetzung ist der unbedingte Wille des Rauchers, es auch wirklich bleiben zu lassen)
  • Gewichtsreduktion (auch hier steht der unumstößliche Wunsch des Patienten nach Veränderung seiner Essgewohnheiten im Mittelpunkt)
  • Konzentrations- und Lernschwierigkeiten
  • und vielem anderen mehr

 

Basis für eine erfolgreiche Hypnosebehandlung ist ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen dem Patienten und seinem Behandler sowie wie oben bereits angedeutet ein klar definiertes Ziel, das mittels der Behandlung erreicht werden soll.

 

Du bist was Du denkst das Du bist

Hypnotische und selbsthypnotische Zustände gehören zu unserem Leben und Alltag dazu und beeinflussen unser Denken, Handeln, Fühlen und Wohlbefinden. Man kann davon ausgehen, dass derjenige, der ständig schlecht von sich denkt und/oder sich als minderwertig erachtet nicht besonders glücklich sein Leben zu meistern versucht. Derjenige, der sich selbst als „Loser“ bezeichnet, wird immer wieder erleben, dass die Dinge, die er anpackt, einfach nicht gelingen wollen. Der ewige Zweifler und Bedenkenträger wird feststellen, dass er recht hat mit seinen Ermahnungen, weil die dahinterliegenden Ideen und Projekte selbstverständlich nicht funktionieren. Wer sich in seinen Gedanken also ständig um „ich bin nichts wert“, „ich kann das sowieso nicht“ oder „so wird das sicherlich nichts“ bewegt, hat diese negativen Erwartungen und Haltungen selbst in seinem Unbewussten manifestiert. Wem das auf Dauer nicht gefällt hat eine gute Chance, mittels der Hypnose diese aus seiner Sicht unerfreulichen Zustände zu ändern.

Die Aufforderung lautet:

Raus aus der Problemhypnose und hinein in die Lösungstrance!

 

Die Kraft der Suggestion

Durch die hypnotische Trance und tiefe Entspannungszustände ist es möglich, die Empfänglichkeit für Suggestionen stark zu erhöhen. Mithilfe geeigneter, positiver Suggestionen, die der Behandler im Laufe der Hypnose dem Patienten eingibt, soll erreicht werden, dass Angst in Mut, Selbstzweifel in Selbstvertrauen Bedenken in Zuversicht gewandelt werden. Selbst psychisch bedingte Schmerzzustände lassen sich durch Hypnose positiv beeinflussen, und chronische psychosomatische Erkrankungen oder somatoforme Störungen (nach vorheriger Abklärung durch einen Arzt, die hier zwingend erforderlich ist) können sich auf diese Weise lindern lassen oder gar ganz zum Verschwinden gebracht werden.

 

Nicht die Dinge ansich sind es,

die uns beunruhigen,

sondern unsere Vorstellungen von den Dingen

(Epiktet 50 - ca. 130 n. Chr.)