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Arbeit in der Gruppe - Achtsame Konfrontation mit sich selbst

kaum etwas erfordert so viel Mut, wie sich mit all seinem Befinden und scheinbaren Unzulänglichkeiten, mit seinen Schwierigkeiten und Problemen einer Gruppe von anderen Menschen gegenüberzustellen. Dabei ist die Gruppe ein unendlich facettenreicher Spiegel, der einem sowohl die Augen öffnen kann wie auch hilfreich dabei sein kann, die Dinge in einem anderen, vielleicht auch hellerem Licht zu betrachten.

Behutsam und mit Achtsamkeit wollen wir innerhalb der Gruppe versuchen, beispielsweise versteckte Konflikte oder Aggressionen, Hilflosigkeit, Enttäuschungen, alte Verletzungen oder gar Traumata  aufzudecken, zu bearbeiten, zu lindern oder zu lösen.

Innerhalb der Gruppe wird jede(r) schon einmal mit Problemen, wie auch ein anderer Teilnehmer sie kennt konfrontiert worden sein und möglicherweise dem anderen gegenüber mit Lösungsvorschlägen hilfreich zur Seite stehen können. Ziel ist es, in gruppentherapeutischen Gesprächen Lösungsansätze für eigene Probleme zu finden. Einfühlungsvermögen, Mitgefühl und ein tiefes Verständnis für die Schwierigkeiten der anderen, die ja auch die eigenen sein können, sind die Basis für eine erfolgreiche gruppentherapeutische Arbeit.

 

Nicht die Dinge ansich sind es,

die uns beunruhigen,

sondern unsere Vorstellungen von den Dingen

(Epiktet 50 - ca. 130 n. Chr.)